Las Vegas, Zion Nationalpark und Grand Canyon
Ein Geburtstagsgeschenk ermöglichte uns eine Reise in die USA mit einem Aufenthalt in Las Vegas. Schon bei der Gepäckaufnahme wurden wir dann mit dem Spielerparadies konfrontiert. Überall gab es „einarmige Banditen“. Doch diese ließen wir links liegen und fuhren mit dem Shuttle direkt in unser Hotel. Schon diese kleine Fahrt von weniger als 20 Minuten versetzte uns ins Erstaunen. Diese Bauten, regelrechte kleine Wunderwerke. Wir beschlossen auch einhellig nicht mehr müde zu sein, und uns gleich nach dem Einchecken auf den Weg zu machen die Stadt und besonders hier den Strip zu erobern. (Der Strip ist die Straße, an der dicht an dicht die wichtigsten Kasinos liegen.)Unsere Zimmer fanden wir dann auch in einer Pyramide wieder und bedient wurden wir von einem modernen Heer von „Sklaven“. Sie halfen nun nicht mehr beim Bau der Pyramide sondern unterstützen den Check-In Vorgang. Um uns herum wieder überall die Spielautomaten.
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Obwohl das Hotel und auch die Zimmer hervorragend waren, haben wir uns sofort auf Entdeckungsreise begeben. Und wen bzw. was wir da so überall getroffen bzw. entdeckt haben. Wir haben uns den Palast von Cäsar (Cesars Palace) angeschaut mit dem entsprechenden Firmament, wir haben mal kurz Paris, New York und Venedig besucht. Es gibt in Las Vegas tatsächlich ein Hotel besser Kasino), das dem Venedig nachempfunden ist und man fährt richtig mit einem Gondoliere und der entsprechenden Gondel durch die Kanäle und damit auch durch das Hotel und der Gondoliere singt in italienischer Sprache. Dann stießen wir auf ein Casino, da findet draußen eine „echte“ Seeschlacht statt. Und der Verlierer versinkt tatsächlich im „Meer“ mit Mann und Maus. Mein Vater war da kaum wegzubringen. Erst als ich ihm sagte, dass das um 17 Uhr und um 19 Uhr nochmal stattfindet, war er zufrieden; nur mussten wir uns dann wieder zu diesen Zeiten dort einfinden. Aber das fiel mir nicht schwer. Die Vorführung war wirklich gut gemacht. Diese Salti, mit denen z. B. die Piraten vom Mast stürzten, oder wie die 3 -Master Feuer fingen das war schon richtig gut. Gut einige Minuten später konnte man sehen wie das Schiff an Seilen zum Ausgangspunkt zurückgezogen wurde und auch wieder auftauchte und das Spiel konnte mit derselben Mannschaft 2 Stunden später wieder von vorn beginnen. Wenn man dieses Hotel/Casino mit dem Namen Treasure Island betritt wird man stilecht empfangen. Einerseits trifft man auf die Geldautomaten und andererseits auf die „Piraten“. Da wir Hunger hatten, nahmen wir die Rolltreppe nach oben zu den Restaurants und stürzten uns auf Büffet zum Sattesssen und -trinken für gerademal 10$. Übrigens werden in den Casinos, Softdrinks direkt an die Spieltische bzw. an die Automaten kostenlos, ggereicht, damit man ja nicht das Spiel unterbrechen muss. Wir haben dort tatsächlich, wie im Film, Omis gesehen, die Handschuhe trugen, weil sonst die Hände kaputt gehen. Einarmige Banditen kann man schon für 1 Cent spielen aber auch für 10 $. Die Gewinne sind dem Einsatz entsprechend angepasst. Und es gibt wirklich Leute, die können einem Leid tun, denn sie sind spielsüchtig. Auch das kann man sehn. Wir hatten beschlossen und auch eingehalten: Wir spielen am letzten Tag mit dem Geld, das wir so finden und – wir fanden 11 $ und hörten dann bei einem Gewinn von 20$ auf. Wir hatten gar nicht mehr Zeit zum Spielen, da es so viel zu entdecken galt. Aber wir wollten mal das Gefühl kennenlernen, wie es ist, wenn man sein Geld verspielt (im kleinsten Massstab). Denn wie jeder weiß – die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden ist höher als ein Jackpot im Lotto und so ähnlich ist es auch mit den Casinogewinnen. In der Regel wird man nicht reich.
Neben diesen Casinos gibt es aber auch noch andere Attraktionen und das sind die Shows. Renommierte Künstler treten dort auf, manche haben sogar einen Jahresvertrag. So kann man Glück haben und trifft auf Elton John.
Aber Las Vegas bietet nicht nur Vergnügen. Man sollte sich, wenn möglich, den Hooverdamm und den Bryce Canyon anschauen, der unser Erachtens noch interessanter ist als der Grand Canyon. Und wenn möglich, sollte man das Ganze mit einem Hubschrauber durchführen. Und da hatten wir richtiges Glück.
Der Pilot war sein eigener Herr und da er Lust hatte, wurden aus den geplanten 2 Stunden 1 Tag und am Ende durften wir noch nicht einmal bezahlen. Diesem Piloten verdanken wir es, dass wir wohl die schönsten Plätze um Las Vegas herum zu sehen bekamen. Allein die Farbgebung des Bryce Canyon war unbeschreiblich schön. Wir wurden extra nochmal zum Sonnenuntergang in diesen Nationalpark geflogen. Was wir zwar wussten, was uns trotzdem nicht so bewusst war: ein Canyon setzt sich nicht aus Bergen zusammen, sondern es sind praktisch Spalten gigantischen Ausmaßes.
Und beim Hoover Dam, da hat man das Gefühl, ganz Deutschland passt da hinein. Das ist Gigantomanie. Der Damm besitzt eine Höhe von 221m und ist 379m lang. Der Stausee, Lake Mead nimmt eine Wasserfläche von 694qkm ein und ist damit einer der größten Stauseen der Erde.
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