Las Vegas - Stadt der Superlative

Als Amerika-Fan habe ich schon viele Orte in den Staaten besucht. Nur nach Las Vegas hatte es mich bisher nicht gezogen. Weil ich aber alles von Amerika sehen wollte, habe ich im letzten Herbst spontan einen Kurztrip in die berühmte Wüstenstadt Nevadas unternommen. Es hat sich wirklich gelohnt.

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Als ich in Las vegas ankam, war es bereits später abend. Dieser Umstand bescherte mir allerdings schon vom Flugzeug aus einen einzigartigen Blick auf die Skyline der Stadt. Ein wahres Meer von Lichtern begrüßte mich. Mein Quartier war das Hotel Luxor, das jeden Gast in die Zeit der Pharaonen zurückversetzt und jeden Luxus bietet, den man sich nur wünschen kann.

Die einfachste Lösung für eine bequeme Erkundung der Stadt und seiner Umgebung war ein Mietwagen. Mein erstes Ziel war der Grand Canyon mit seiner neuen Attraktion, dem Skywalk. Die Plattform 1200m über dem Abgrund hatte kurz zuvor ihre Pforten geöffnet und so musste ich ein bisschen warten. Der grandiose Ausblick entschädigte aber allemal. Als Zugabe besuchte ich noch den Colorado River und die berühmte Geisterstadt Rhyolite, die heute als Freilicht-Museum die Touristen anlockt.

Nach der Rückkehr von diesem Ausflug zog es mich auf die beiden Hauptstrassen von Las Vega, den Strip und die Fremont Street. Hier reihen sich alle großen Casinos aneinander und immer wieder zieht es einen zum Glücksspiel. An den Black Jack-, Roulette- und Pokertischen war allerdings wenig Platz. Gewonnen habe ich leider nichts. Vor meiner Reise hatte ich mir eine Karte für einen echten Höhepunkt gesichert. Der Cirque du Soleil ist ja mit einer sehr erfolgreichen Show in Las Vegas vertreten. Die gezeigten Darbietungen waren einfach fantastisch und so hat sich das relativ teure Ticket doch gelohnt. In der hoteleigenen Bar ließ ich den Abend ausklingen fiel danach todmüde ins Bett.

Am nächsten Tag ließ ich es ruhig angehen. Ich blieb in der Stadt und schaute mir die fantastischen Hotels an. Das MGM Grand Hotel mit seinen über 5000! Zimmern, das Excalibur mit seiner märchenhaften Ausstrahlung und das Venetian Resort Hotel als Venedig-Nachbildung, man muß diese Kunstwerke der Archtektur einfach gesehen haben. Mittags aß ich im Golden Nugget und danach war Shoppen angesagt. Dazu braucht man allerdings eine gewisse finanzielle Grundlage. Als es langsam dunkel wurde, entschloss ich mich, ein besonderes Spektakel zu besuchen. Vor dem Hotel Bellagio gibt es Wasserspiele. Auf über 300m sind Fontänen installiert, die computergesteuert und mit meist klassischer Musik untermalt, ihr kühles Nass in den Nachthimmel schicken. Dieses Schauspiel sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Hotel dürfte vielen auch bekannt sein, weil hier der Film Oceans Eleven gedreht wurde.

Leider war am nächsten Tag mein Kurzurlaub zuende. Also ließ ich mich nach einem hervorragenden Frühstück zum Airport fahren, um die Heimreise anzutreten. Der Flughafen Las Vegas Mc Carran wird von knapp 29 Millionen Passagieren im Jahr frequentiert. Insgesamt besuchen Las Vegas ca. 40 Millionen Touristen jährlich. Nach meinem kurzen Urlaub dort kann ich nur jedem eine Reise nach Las Vegas empfehlen. In der Stadt tobt das Leben und wer es sich leisten kann, sollte sie sich ansehen.

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