Viva Las Vegas
Auf meiner Rundreise durch den Westen Amerikas war ein Halt in Las Vegas natürlich Pflicht. Mit dem Auto kommt man von Süden am Hoover-Staudamm vorbei und sieht dann schon Las Vegas im Tal einer Wüstenlandschaft liegen.
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Schon aus der Ferne sind die bekannten, großen Hotels zu erkennen.
Nachdem ich die Vororte und den Flughafen passiert hatte, kam ich direkt auf den berühmten Strip zu; die Hauptstraße, an der sich alle großen Hotels befinden. Die meisten Hotels sind einem bestimmten Thema gewidmet, dass sich schon aus dem Namen erkennen lässt. Zu den bekanntesten gehören wohl das „Venetian“, „MGM Grand“, „Bellagio“, „Paris“, „Luxor“ und „Treasure Island“.
Jedes Hotel verfügt natürlich über ein eigenes Casino, das man auch besuchen kann, wenn man nicht dort eingemietet ist. Darüber hinaus gibt es in jedem Hotel Sehenswürdigkeiten. So ist im MGM Grand ein Löwengehege in der Eingangshalle. Das Venetian hat ein eigenes Kanalsystem, wo man mit venezianischen Gondeln fahren kann. Durchaus interessant ist auch die tägliche Piraten-Show des Treasure Islands, bei dem jeden Tag ein Schiff bei einer nachgestellten Schlacht versenkt wird.
Wer den Nervenkitzel sucht, kann eine Achterbahn am Stratosphere-Tower benutzen. Die Achterbahn ist in einer Höhe von ca. 350m außen an dem Tower angebracht.
Die Hotelsuche gestaltete sich schwieriger, als ich erwartet hatte. Bedingt durch Messen und andere Großveranstaltungen ist Las Vegas häufig ausgebucht. Es gelang mir jedoch, für die erste Nacht ein Zimmer im „Caesars Palace“ zu ergattern.
Die Zimmer in den großen Hotels sind zwar teuer aber wer einmal nach Las Vegas reist, sollte sich dort zumindest eine Nacht gönnen.
Preisgünstiger wohnt man in den kleineren Hotels. Wenn man den Las Vegas Boulevard nach Norden fährt, kommt man nach Downtown Las Vegas, wo es eine Vielzahl von kleinen Hotels gibt. Hier bekommt man ein Zimmer schon für etwa 60 Dollar.
In Downtown Las Vegas befindet sich der berühmte winkende Cowboy (Vegas Vic), der am Eingang der Fremont Street steht. Hier im ehemaligen Zentrum von Las Vegas befinden sich viele, kleine Casinos, in denen es etwas ruhiger zugeht.
Wer nach Las Vegas kommt, muss natürlich auch ein paar Dollar verspielen. Die Casinos haben 24 Stunden geöffnet. Wer im Casino spielt, trinkt dort auch umsonst. Alle Casinos unterscheiden sich kaum. Wer nicht spielen möchte, kann natürlich eine der zahlreichen Shows besuchen. „David Copperfield“ oder „Celine Dion“ sind allerdings sehr teuer (etwa 150 Dollar).
Insgesamt ist Las Vegas ein einzigartiger Ort und auf jeden Fall eine Reise wert.
Viva Las Vegas
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