Unser Trip nach Las Vegas

Las Vegas - die Stadt der Casinos, der Hotels, der Bordells, der Lichter und des Glanzes! Dorthin sollte diesmal unsere Reise führen! Wir nahmen in Frankfurt unseren Flieger Richtung Las Vegas. Die strengen Sicherheitskontrollen schreckten uns zwar schon ein wenig ab, aber unsere Abenteuerlust und unsere Neugier war einfach zu groß um sich Gedanken um strenge Sicherheitsmaßnahmen zu machen. So ließen wir alles über uns ergehen, die teuren Kosten für unser Gepäck, welches ein wenig zu schwer war, als erlaubt, die Fingerabdrücke, die von uns genommen wurden und auch das Fotoshooting welches uns in Las Vegas auf dem Flughafen erwartete um die Zulassung zu bekommen, endlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten betreten zu dürfen! Doch was uns am Flughafen in Las Vegas erwartete war alles andere als unbegrenzt und freudig! Einer unserer Koffer, war nicht bis nach Las Vegas mit gekommen! Wahrscheinlich ist etwas schiefgegangen, als wir in Chicago umsteigen mussten.

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Na prima – das war ja ein toller Start. Aber trotzdem ließen wir uns den Abend nicht verderben, sondern verließen den Flughafen gut gelaunt und voller Energie um endlich unser lang geplantes Reiseziel in Augenschein zu nehmen.

Wie wir den Flughafen verlassen hatten, waren wir uns sicher! Es hatte sich gelohnt und die Stadt bot uns genau das, was wir uns erträumt hatten. Prachtvolle Gebäude, erleuchtete Straßen von Autos, Lichtern, Laternen, Geschäften, Lokalen, und Diskotheken. Und natürlich erleuchtet von den vielen Casinos, welche dieser Stadt überhaupt erst ihren Namen und ihre Bekanntheit gegeben hat! Nachdem wir also die ersten Eindrücke der Stadt gewonnen hatten, wollten wir unbedingt unser Gepäck loswerden und suchten deshalb unser Hotel, welches etwas näher am Stadtrand liegen sollte, als in der Stadtmitte. Mit dem Taxi, welches eher einer Limousine glich, als einem gewöhnlichen Taxi, ließen wir uns bequem direkt zu unserem Hotel fahren.

Von außen sah das Hotel aus, wie ein leuchtender Quader mit Fenstern. Auch Innen war alles sehr luxuriös ausgestattet. Und das alles für einen wirklich angenehmen Preis pro Nacht. Die nächsten Tage verbrachten wir damit, die Innenstadt unsicher zu machen. Wir ließen es uns in Cafés und Nachtbars gut gehen, tranken leckere Cocktails, hörten gute Bands, und gaben unser reichlich erspartes Geld in den zahlreichen Casinos der Stadt aus. Gut, dass wir dafür von vornherein nur ein ganz bestimmtes Budget eingeplant hatten, ansonsten kann man in diesem angenehmen Flair sehr schnell arm werden. Die Stripmalls luden ebenfalls zum endlosen Geldausgeben ein. Wir gingen shoppen und kauften Andenken, die uns bis heute an die tolle Zeit in dieser Glamourstadt erinnern. Natürlich strebten wir auch nach etwas Kulturellem! So besuchten wir zum Beispiel Celine Dion im Colloseum im Ceasars Palace und gingen außerdem ganze drei Male auf einen der größten Golfplätze der USA um dort unsere Golfkenntnisse ein wenig aufzufrischen! Natürlich besuchten wir auch den Secret Garden. Dort bestaunten wir die Delphine in einem riesigen Aquarium sowie Großkatzen aller Art. Gut, dass wir den Tieren nicht außerhalb des Geheges begegnen mussten!

Leider machten wir nicht nur positive Erfahrungen in Las Vegas. So bunt und so heiter das Leben auch zu sein scheint, die Armut lauert direkt um die Ecke, wenn man die Augen nicht komplett vor den negativen Seiten des Lebens verschließt. So sahen wir viele Bettler und Obdachlose, welche uns nach ein paar Dollar anbettelten. Doch damit nicht genug. In Las Vegas gibt es auch heute noch eine reiche Anzahl von Prostituierten, welche versuchen sich mit jenen Dienstleistungen ihren Unterhalt zu verdienen! Das ist wirklich ein trauriger Anblick, wenn man auf der einen Straßenseite ein Casino sieht, in welchem die Menschen ohne Nachzudenken ihr Geld aus dem Fenster werfen und auf der anderen Seite junge Frauen stehen, welche für jenes Geld ihren Körper verkaufen, um vielleicht das drei-jährige Kind zu ernähren, welches in einer heruntergekommenen Wohnung am Stadtrand auf seine Mama wartet. Lange Zeit galt Las Vegas einzig und allein als eine Stadt, in welcher Prostitution und Casinos an vorderster Stelle standen. Diesen Ruf konnte die Stadt seit den neunziger Jahren ein wenig aufbessern, allerdings ist er bis heute nicht verschwunden.

Um jedoch nicht, bei den negativen Seiten zu verharren möchte ich am Ende noch die vielen Straßenmusiker erwähnen, welche auf eine Art und Weise ihr täglich Brot verdienen, welche einerseits den vielen Touristen der Stadt eine angenehme Atmosphäre bietet und andererseits Spaß zu machen scheint. Da wir selbst sehr musikbegeisterte Menschen sind, war das eine Erfahrung, welche uns für immer im Gedächtnis bleiben wird!

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